Schlagwörter: Bingen

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Vom Vater verstoßen

Hier ist er, mein “Vater”, der Professor, der mich vor mehr als vierzig Jahren verstoßen hat, ohne mir je einen Grund dafür genannt zu haben, und inmitten seiner antiken Schätze sitzt, die ihm offensichtlich wichtiger waren als Vaterliebe und Menschlichkeit. Aber auf ein humanistisches Gymnasium mit toten Sprachen wie Latein und Altgriechisch hat er mich geschickt.
Er selbst hat mir weder etwas für’s Leben oder Überleben beigebracht noch Zuneigung oder gar Liebe gegeben. Eigentlich war er ja gar kein richtiger Vater und eigentlich sollte ich keinen Gedanken an diesen egoistischen Menschen verschwenden. Eigentlich.

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Mein Kampf gegen den 👅 Krebs

Ich beschreibe hier den Verlauf und die Behandlung meines Zungenkrebses. Bitte überlege dir ganz genau, ob du als direkt betroffener Zungenkrebspatient diesen Artikel lesen möchtest oder lieber ganz “unvoreingenommen” in deine Zungenkrebsbehandlung gehen möchtest. Das Gleiche gilt für die nächsten Angehörigen als indirekt Betroffene.
Es war der 26. August 2021, an dem in einer zeitlich mit acht Stunden geplanten Operation das Krebsgeschwür hinten links in der Zunge operativ beseitigt werden sollte, dann ein Teil aus meinem Unterarm innen im Handgelenk – der Radialis-Lappen – herausgeschnitten und an die Zunge als Ersatz des wegoperierten Gewebes (etwa 30% der Zunge) implantiert werden sollte.

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Leibeserziehung ✋ in den 60ern

Foto: Familie Kukis/nh, Repro: Wienecke … und Leibeserziehung wurde damals sehr wörtlich genommen! Warnung: Diese Kindheitserinnerungen der 60er sind nichts für sensible Gemüter! In den 60ern war aufgrund der Nachkriegszeit Lehrermangel. Ich kann da nur...

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Recherche über die Körperstrafe ✋

In der Bundesrepublik Deutschland war die körperliche Züchtigung bis 1973 (in Bayern bis 1979, lt. Wikipedia sogar bis 1983) in Schulen erlaubt. Zuhause, also für Erziehungsberechtigte bis zum Jahr 2000.
In der DDR wurde die Körperstrafe bereits 1949 mit der Staatsgründung abgeschafft. Ich habe allerdings in Kommentaren auf youTube gelesen, dass dies nicht immer eingehalten wurde und auch in den Kindergärten, Schulen und Familien der DDR geohrfeigt bzw. körperlich gezüchtigt wurde.

Foto: Fastnacht in den 70ern in Mainz 1

Zicke-Zacke, Zicke-Zacke

Als Kind bedeutete für mich die Fastnacht, dass ich mich fünf Tage lang als Indianer oder Cowboy verkleiden und Waffen tragen durfte. Wenn ich Indianer war, schmierte mir meine Mutter Kakao ins Gesicht. Beim Schwitzen verlief dann der Kakao. Bewaffnet war ich dann mit Pfeil und Bogen und natürlich einer Plastik-Axt. Damals konnte man noch ungeniert damit herumlaufen, im Gegensatz zu heute.
Aber nicht nur als Cowboy, sondern auch als Indianer trug man seltsamerweise eine Pistole mit den legendären Zündplättchen mit dem charakteristischen Geruch. Nein, ohne Geknalle ging Fastnacht nicht. Die ganz Mutigen haben diese Knallplättchen auch mit den Fingernägeln gezündet.

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Mein dauerBlog

Use the button at the top for your native language Mein Blog wird unter anderem folgende Themen beinhalten: (Meine) Schönheitsideale und der Rasurwahnsinn, aufgepumpte Schlauchboot-Lippen, falsche aufgeklebte, hässliche lange Fingernägel, gleich aussehende, starre Mondgesichter...

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Stümmt, viertel Zwei und sonstige Sonderbarkeiten in Ostdeutschland

Republikflucht Eigentlich bin ich ja zweimal “rübergemacht”. Irgendwann zwischen 1953 und 1954 von Ost nach West als Baby, aus dem Tal der Ahnungslosen nach Gummersbach bevor es dann endgültig nach Bingen am Rhein ging....

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