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autobiographischer Blog 🇩🇪 andi D.🎵
von Andi · Veröffentlicht · Aktualisiert
Die geschätzte Lesezeit beträgt 9 Minute(n)
Das Foto ist in einer heutigen Schulklasse nachgestellt, um den Kindern zu zeigen, wie es früher war, wenn man nicht gehorchte. Ich finde die Idee gar nicht mal so schlecht. Auch wenn die Kinder lachen, so wird es vielleicht doch einen gewissen Eindruck auf sie hinterlassen haben.

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Zitat: “… Deine Mami dagegen betrachtest Du mitunter kritisch, weil sie Dir hin und wieder auf das Händchen oder auf den kleinen Popo einen Klaps geben muß, denn der Papa ist ja den ganzen Tag nicht da, und so muss die Mami strenge sein, wenn das Bübchen nicht folgt.”
Beweis –>>

Aus meinem Babytagebuch 1953
An diese Klapse meiner Mutter kann ich mich nicht erinnern.
Wohl aber an Schläge im Kindergarten und in der Grundschule.
Als ich 1959 eingeschult wurde, entsinne ich mich noch ganz genau an einen Rohrstock, der furchterregend auf dem Lehrerpult lag. Ich habe nie Bekanntschaft mit ihm machen müssen, wohl aber einige meiner Klassenkameraden.
1960 wurde die Benutzung des Rohrstockes in Rheinland-Pfalz verboten. Aber unsere Klassenlehrerin und “Leibeserzieherin” war da sehr erfindungsreich.
Neben der klassischen Ohrfeige schlug sie uns auch mit ihren Fingern auf die Innenseite der Unterarme, was äußerst schmerzhaft war und immer Striemen der Finger auf der Haut hinterließ, die dort besonders empfindlich ist.
Und im Sommer oder im Sportunterricht (damals Leibeserziehung genannt, im wahrsten Sinne des Wortes), wenn wir kurze Hosen trugen, klatschte sie uns mit der flachen Hand auf die Oberschenkel.
Das war damals nicht verboten. Doch es war sehr beschämend, wenn Stunden danach noch ein knallroter Handabdruck für andere sichtbar war. Meist waren es auch die Lehrerinnen, die eine lockere Hand hatten. Die Lehrer warfen eher mit dem Schlüsselbund oder gaben uns Kopfnüsse auf den Hinterkopf mit der Begründung: “leichte Schläge auf das Hinterhaupt erhöhen das Denkvermögen” (Zitat Dr. Stritzinger, Lateinlehrer SGG Bingen).
Zumindest hatten wir damals Respekt vor unseren Eltern, Lehrern und Erwachsenen oder alten Menschen.
Wenn ich dagegen die Kinder und Jugendlichen heutzutage beobachte, frage ich mich oft, ob es nicht doch besser wäre, den Lehrerinnen zumindest wieder etwas mehr Erziehungsrechte zurückzugeben.
Warum nur den Lehrerinnen? Ich denke, dass Frauen mit ihrem Mutterinstinkt besser in der Lage wären als Männer, im Notfall und wenn es gar nicht anders geht, moderate Klapse zu verteilen.
Nach meiner Einschätzung ist die Gesetzesänderung für (ausnahmslos) gewaltfreie Erziehung jedoch nicht mehr revidierbar. Und ich weiß auch, dass ich mit meiner Meinung ziemlich allein dastehe. Trotzdem erlaube ich es mir, meine Gedanken zu diesem Thema zu äußern, auch wenn sie entgegen dem Mainstream sind.
… war mal die Überschrift zu einem Artikel, den ich Anfang der 90er zum Thema “Klapse” geschrieben habe.
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Vielleicht interessiert Dich auch mein Blog-Artikel “Recherche über die Körperstrafe” oder “Leibeserziehung in den 60ern“. Für ganz mutige Neugierige: Mein Ohrfeigen-Brevier
Oder du besuchst mich mal auf der Plattform Quora. Sie ist zwar umstritten, da sie Grenzen zwischen Realität und Phantasie fleißend sind, aber das Thema “körperliche Erziehung früher” wird dort ausführlich behandelt.
Meine Erlebnisse in meiner Kindheit habe ich in den 90er Jahren in Video-Filme verpackt, die du auf meiner Membersite anschauen kannst.

Das Foto ist in einer heutigen Schulklasse nachgestellt, um den Kindern zu zeigen, wie es früher war, wenn man nicht gehorchte. Ich finde die Idee gar nicht mal so schlecht. Auch wenn die Kinder lachen, so wird es vielleicht doch einen gewissen Eindruck auf sie hinterlassen haben.
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Schlagwörter: 50er60erchristliche Simultanschule BingenErziehungErziehungsmethodengewaltfreie ErziehungHandHandabdruckhandspankingKindergartenKlapsKlatschmassagekörperliche ZüchtigungKörperstrafeLehrerinLeibeserziehungMyMemberSiteOhrfeigenPatreonPoklatscheQuoraRespektRheinland-PfalzRohrstockSchenkelklatscheSchuleSeelenverwandt
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Ich bin ein Kind der 50er und 60er. Ich habe eine sogenannte christlich-simultane und altsprachlich-humanistische Schul-Erziehung genossen, inklusive Ohrfeigen. Wir durften aber vorher die Brille absetzen (=christlich-simultan und humanistisch). Ich habe keine Familie mehr, keine echten, über Jahre gewachsene Freunde mehr und spüre inzwischen, wie sich Alterseinsamkeit anfühlt. 2018 habe ich diesen Blog begonnen, um eine Vereinsamung zu verhindern und vielleicht doch noch Menschen kennenzulernen, die so wie ich ticken. Diese Hoffnung habe ich inzwischen allerdings aufgegeben in dieser unruhigen und gefakten Zeit. Ich bin übrigens im Sternzeichen des Schützen geboren und seit 1980 mit Vera-Marleen verheiratet. Hier anklicken und du erfährst mehr über meinen Blog. Die Links zu Spotify + Co zu meinen AI generierten Songs als andi D. findest du über meinen Distributor Distrokid
Ich bin der andiBot - ein ChatBot mit KI - und helfe dir gerne, dich im dauerBlog zurechtzufinden.
