Starte ein Gespräch mit dem andiBot
⚠️Use the red translate button above to chat in your native language⚠️
Durchsuche meinen gesamten Blog nach
autobiographischer Blog 🇩🇪 andi D.🎵
Wir lebten in Fargemiel in Ostholstein an der Ostsee, bevor wir unser Reetdachhaus mit 220 qm Wohn- und Bürofläche auf 2.300 qm Grundstück durch ein Fehlurteil des Oberlandesgerichtes (OLG) Schleswig, unter Vorsitz der Richterin Konstanze Görres-Ohde, nach 7-jährigem Rechtsstreit verloren, weil wir mit einer Freundin und ihrem Ehemann einen Individualvertrag über Lizenzrechte machten.
Diesen Absatz in “kursiv” habe ich auch im FighterGirl-Forum veröffentlicht.
“Zum Verständnis: Sämtliche Filmrechte, auch die von “German Mat Club”, also die ganz alten Aufnahmen im Ring, gehörten der Beka Film GmbH mit damaligem Sitz in Neufahrn bei München und dem Gesellschafter und GF Dieter Brückner (das B von Beka-Film). Wer die anderen drei Mitbegründer des German mat Club, später Beka Film (Einzelfirma) waren, habe ich vergessen,nein, das K stand für Klinger. In der GmbH waren sie jedenfalls nicht mehr.
1995 haben Vera-Marleen und ich die GmbH mitsamt Inventar und aller geschnittenen und ungeschnittenen U-Matic-Bänder für einen mittleren sechsstelligen DM-Betrrag gekauft. Wir hatten damals unsere Einzelfirma “montenegro Videos” (jetzt Label AnnDeesAmazons) mit den Mixed-/ Fetisch-Filmen, mit denen ich von 1989 bis in die 90er Jahre zu den Pionieren in Deutschland gehörte und seit 1996 sogar schon als die 55.000ste Website im globalen Ranking im Internet mit den Videos vertreten war, mir Bildern in Briefmarkengröße.
Wen es interessiert, hier der Link zu der damaligen Website im Webarchive.
Und nun nahm das Unglück seinen Lauf.
Da wir uns nur auf den Vertrieb der Filme im damals langsam entstehenden Internet konzentrieren wollten, haben wir die geschnittenen Bänder an eine damalige Freundin und deren Mann verkauft mit der Auflage in einem Individualvertrag, dass sie die von uns via Internet vermittelten Filme ausschließlich als Kassetten verkaufen dürfen und an uns eine Provision zahlen (genau wie es später C4S machte. Den Druck der Kataloge haben wir auch vertraglich übernommen und dafür für monatlich 500 DM einen Riesen-Kopierer gemietet und monatlich tausende von Seiten kopiert und zusammengeheftet.
Auch Katalog-CDs habe ich damals für den “Geschäftspartner” hergestellt.
Dem wurde das dann zu teuer und ohne Gespräch oder Versuch einer Verhandlung hat er den Vertrag durch einen Anwalt kündigen lassen und damit begann ein 7-jähriger Rechtsstreit. Zunächst vor einem Amtsgericht in der norddeutschen Pampa, mit Richtern und Anwälten, die wenig oder gar keine Ahnung vom Urheberrecht bezogen aufs Internet hatten.
Den Prozess haben wir verloren, weil der Richter meinte, unsere Provision von 40 % für die Gewinnung von Kunden durch das Internet sei zu hoch. Jahre später hat eine US-Plattform den gleichen Prozentsatz genommen, was beweist, dass unser Richter da falsch lag.
Okay, dann ging es vor das Landgericht in Lübeck. Dort bekamen wir das Recht zugesprochen, den Individualvertrag durch Rückabwicklung zu beenden.
Allerdings war die Urteilsbegründung der Richterin so dünn, dass es weiter vors Oberlandesgericht in Schleswig ging.
Dort wollte man uns mangels ausreichender Kenntnisse im Urheberrecht bei Internet (meiner Meinung nach) zu einem Vergleich zwingen. Die Summe war so lächerlich, dass ich sie mittlerweile vergessen habe.
Als wir nicht zustimmten, verloren wir diesen Prozess unter Nichtzulassung einer Revision. Das bedeutete, dass wir eine teure Nichtzulassungsbeschwerde beim Bundesgerichtshof mit teuren Anwälten, die beim BGH zugelassen sind, einreichen mussten.
Mehrere Anwälte haben später bestätigt, dass das Urteil des OLG Schleswig ein klassisches Fehlurteil war.
Was ein Fehlurteil bedeutet, weiß kaum jemand. Viele Menschen glauben sogar, dass es in einem Rechtsstaat keine Fehlurteile gibt. Uns hängt dieses Fehlurteil noch heute nach und hat unser Leben zerstört, denn der Bundesgerichtshof hat sich genau 364 Tage Zeit gelassen (die äußerste Grenze, in der die Entscheidung getroffen werden muss), um uns dann mitzuteilen, dass unsere Nichtzulassungsbeschwerde aufgrund mangelnden öffentlichen Interesses abgelehnt wird.
Durch diesen “rechtsstaatlichen Pfusch” haben wir durch Regelinsolvenz der GmbH unsere Altersversorgung und unser Haus verloren.
Ich bin jetzt 72 Jahre alt, habe Herzstillstand und Zungenkrebs überstanden, bin aber inzwischen am Ende meiner Kräfte, nachdem nun auch eine US-Plattform nach 18 Jahren Zusammenarbeit meine Filme durch Algorithmen “ausfiltert” und mir damit eine Existenzgrundlage wegnimmt.
So, das war meine Geschichte zu den BEKA Filmen.”
Wir haben alles verloren, weil diese selbstherrliche und Literatur-verliebte Richterin Görres-Ohde die Revision nicht zugelassen hat.
Unsere Nichtzulassungsbeschwerde (NZB) beim Bundesgerichtshof wurde – nachdem sie dort ein Jahr unbearbeitet als sogenannte Fensterbrett-Akte herumlag, genau noch “rechtzeitig” nach 364 Tagen abgelehnt mit der Begründung dieses “höchstrichterlichen Kasperletheaters” ( Achtung, Ironie eines Geschädigten ), dass kein öffentliches Interesse besteht.
Unsere Wut auf diesen sogenannten Rechtsstaat, der uns alles genommen hat – auch meine private Altersversorgung – ist immer noch riesengroß.
Jetzt leben wir in einer überteuerten, lauten Plattenbauwohnung, mit einem “unangenehmen” sozialen Umfeld unter Menschen, die mitunter gerne fremdes Eigentum zerstören.
Inzwischen leben auch unzählige Wirtschaftsflüchtlinge und “Kopftuchtanten” hier und machen das Leben noch unanagenehmer.
Das einzige, was uns aus unserem früheren Leben geblieben ist, ist unser Auto, unsere teilweise antike Möbel und unser über ein Leben lang angeschafften Hausrat, den wir in einer dafür viel zu kleinen Wohnung, unterbringen müssen.
Vielleicht interessiert dich auch mein Blog-Artikel “Die Rettung des Vieräugigen“.

Views: 29
Mehr

Ich bin ein Kind der 50er und 60er. Ich habe eine sogenannte christlich-simultane und altsprachlich-humanistische Schul-Erziehung genossen, inklusive Ohrfeigen. Wir durften aber vorher die Brille absetzen (=christlich-simultan und humanistisch). Ich habe keine Familie mehr, keine echten, über Jahre gewachsene Freunde mehr und spüre inzwischen, wie sich Alterseinsamkeit anfühlt. 2018 habe ich diesen Blog begonnen, um eine Vereinsamung zu verhindern und vielleicht doch noch Menschen kennenzulernen, die so wie ich ticken. Diese Hoffnung habe ich inzwischen allerdings aufgegeben in dieser unruhigen und gefakten Zeit. Ich bin übrigens im Sternzeichen des Schützen geboren und seit 1980 mit Vera-Marleen verheiratet. Hier anklicken und du erfährst mehr über meinen Blog. Die Links zu Spotify + Co zu meinen AI generierten Songs als andi D. findest du über meinen Distributor Distrokid
Ich bin der andiBot - ein ChatBot mit KI - und helfe dir gerne, dich im dauerBlog zurechtzufinden.
