Twitch als YouTube-Alternative?

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Mein Twitch-Kanal: Ein Experiment

Da ich nicht mehr daran glaube, dass mein YouTube-Kanal, nach dreizehn Jahren online mit 630 Videos, 37.500 Abonnenten und 20 Millionen Views am 4. August 2026 von YouTube-Bots gelöscht, ohne Hilfe der staatlichen Aufsichtsbehörde (Bundesnetzagentur) und ohne gerichtliche Hilfe (Einstweilige Verfügung) wieder hergestellt wird, habe ich mir nun einen Kanal auf Twitch eingerichtet.

Natürlich ist das keine echte Alternative zu YouTube, aber ich bin eben auch sehr experimentierfreudig.

Doch als ich mein OBS-Studio mit dem Livestream eines Beka (German Mat Club) -Boxkampfes und Ringkampfes getestet habe, also mein vom Original U-matic-Band digitalisiertes Video, für das ich sämtliche Urheberrecht besitze, kam auch gleich ein herber Rückschlag.

Schau selbst.

 

 

Unglaublich, aber wahr

Bei YouTube waren es die hohen Beinausschnitte der 90er Jahre, welche die Bots getriggert und Strikes hervorgerufen haben.

Bei Twitch wird “kindergartenmäßig” einfach mal auf Verdacht hin behauptet, dass ich keine Rechte an dem von mir gestreamten Material habe.

Ich habe deshalb ein Ticket eröffnet und eigentlich ist auch dort dasselbe Spiel wie bei YouTube: Es antworten nur Bots und anstelle Antworten auf konkrete Fragen, nämlich warum mein eigenes Filmmaterial eine Urheberrechtsverletzung verursacht hat und wie ich so etwas beim nächsten Streaming verhindern kann, wie bei YouTube: Verweise auf die Richtlinien.

Und es geht noch schlimmer, als bei YouTube. Wer fragt …

Eigenes Filmmaterial erzeugt eine Urheberrechtsverletzung. Warum?

“In den 90er Jahren habe ich Inhalte für die Labels „Beka“, GMC (German Mat Club) und montenegroVideos produziert.
Ich besitze die ungeschnittenen U-matic-Bänder aller Kämpfe für die Beka- und GMC-Filme. Darin waren athletische Frauen zu sehen, die auf Matten rangen und boxten – in Anwesenheit eines Schiedsrichters und einiger weniger geladener Zuschauer, und ohne Hintergrundmusik.
Ich habe zwei Videos gestreamt: einen Boxkampf und einen Freistil-Ringkampf. Das Boxvideo trug den Schriftzug „dauerblog.de“ als Einblendung, während das Ringkampfvideo kein Wasserzeichen aufwies. Könnte das der Grund gewesen sein?
Dieses Video – das auch in meinem Ko-Fi-Shop (https://ko-fi.com/s/7a86e12f33) erhältlich ist – wurde wegen einer angeblichen Urheberrechtsverletzung gelöscht.
Meine Montenegro-Videos zeigen athletische, natürliche Frauen aus den 90er Jahren; natürlich besitze ich auch hierfür alle Rechte und die Originalbänder.
Hier sind Links zu meinem Blog, meinem Ko-Fi-Shop, meinen Songs und meinen Social-Media-Kanälen für einen schnellen Überblick: https://linktr.ee/dauerblog

Ich würde auch gerne meine eigene Musik streamen, die ich über DistroKid veröffentliche. Ich habe alle meine Songs bei Pretzel eingereicht (siehe beigefügtes Screenshot-Beispiel), bin mir aber unsicher, ob dies nur funktioniert, wenn ich ein kostenpflichtiges Pretzel-Abonnement abschließe, um mein Konto mit Twitch zu verknüpfen.

Leider kann ich keine weiteren Tests durchführen, nachdem gegen meinen Test-Stream vom 10. August ein „Strike“ (Verwarnung) verhängt wurde. Dieser Stream sollte lediglich dazu dienen, die technischen Aspekte des Streamings zu überprüfen. Ich habe bereits Einspruch eingelegt, dieser wurde jedoch abgelehnt – offenbar, weil die Begründung zu kurz war.

Bitte heben Sie den Strike aus den oben genannten Gründen auf, damit ich meinen Twitch-Kanal starten kann, ohne dass diese Sanktion über mir schwebt. Ich werde mich bei anderen Kanälen umsehen und weitere Informationen einholen, aber wenn ich mein eigenes Videomaterial – also Aufnahmen, deren Urheber ich bin – nicht verwenden darf, ergibt das natürlich keinen Sinn. Schließlich haben alle Beteiligten bereits in den 80er und 90er Jahren ihre Zustimmung zu den Filmaufnahmen gegeben.”

 

… wird als Stalker oder Spammer degradiert und darauf hingewiesen, dass dies zu weiteren Sanktionen führen kann.

“… kann der Twitch-Support keine weiteren Auskünfte … zum Grund für die Maßnahme gegen dein Konto geben.”

Und hinterher soll man den Support auch noch bewerten. Perverser gehts wirklich nicht.

Wer trotzdem neugierig auf diese “seltsame” Streaming-Plattform ist, hier geht’s zu meinem Twitch-Kanal

Sollten mir wider Erwarten 50 Personen folgen, geht’s meinerseits los. Aber eher experimentell und ohne großartige Erwartungshaltung.

 

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