Behaart, behaarter oder unrasiert?

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… eine Meinung

… von Brian Lawrence, erschienen in “Hair To Stay” 1996, übersetzt von Andi Dauer

Als bisher einzige Publikation, die sich ausschließlich dem Thema der weiblichen Körperbehaarung widmet, bedient “Hair to Stay” Geschmäcker, die von unrasierten Frauen mit durchschnittlicher Behaarung über mehr oder weniger „behaarte“ Frauen bis hin zu übermäßig, krankhaft (Hirsutismus) behaarten Frauen reicht.

Meine HairToStay-Ausgaben

Hirsutismus, wie die meisten inzwischen wissen sollten, ist ein medizinischer Begriff für eine von mehreren vermutlich unerwünschten Beschwerden, die zu „übermäßiger“ Körperbehaarung bei Frauen führt.

Behaarte Frauen wurden in der Vergangenheit (in den USA) als “bearded Ladies“, also “bärtige Damen” bezeichnet und wurden auf Karnevalsschauplätzen für “einfache Leute” zum Lachen und Staunen zur Schau gestellt.

Wir müssen uns immer daran erinnern, dass unter all dieser Behaarung oder jedem Leiden oder jeder Missbildung ein menschliches Wesen mit den gleichen Bedürfnissen und Gefühlen steckt wie jeder andere.

“The Hirsute Female” von Dr. Robert Benjamin Greenblatt geht ausführlich auf den Hirsutismus ein, mit aktuellen Fotos, für diejenigen, die daran interessiert sein könnten. Es ist vergriffen, aber die O’Neill Library am Boston College hat möglicherweise noch ein Exemplar.

Anmerkung: Man findet das Buch natürlich heutzutage bei Amazon, Biblio oder ZVAB.

Dieses Buch ist eine ernsthafte medizinische Behandlung des Themas, nicht zur Erregung gedacht, und tatsächlich sind die Fotos und der Text meiner Meinung nach auch wirklich nicht erregend,.

Nun, es sind vielleicht nicht viele, aber es gibt hier und da ein paar Männer, die auf eine behaarte Frau stehen. Einige sind vielleicht sogar besessen davon, eine solche Frau zu finden.

Anmerkung von Andi: Heute bei diesen vielen gefakten Frauen wohl noch mehr und händeringender als 1996. Dazu kommt, dass alles, was man nicht findet und beziehungsweise nicht haben kann, noch begehrenswerter ist.

Ein Beispiel habe ich in “The Encyclopedia of Unusual Sex Practices” von Dr. Brenda Love (Anmerkung: auch bei Amazon erhältlich) gefunden.

Die Autorin zitiert den Fall eines Mannes, der Jahre glücklicher Ehe mit einer behaarten frau genoss, bis sie starb, und dann suchte er die ganze Welt ab, bis er eine andere behaarte Frau fand, mit der er seine verbleibenden Jahre verbringen konnte.

Mir ist aufgefallen, dass der Ausdruck “je haariger, desto besser” von mehreren HairToStay-Autoren immer wieder verwendet wird, obwohl ich bezweifle, dass sie es wörtlich meinen.

Egal, ob man Frauen so haarig wie Schimpansen mag oder sich einfach nur wünscht, dass das Mädchen von nebenan ihre Achseln nicht rasiert, ist man ein Liebhaber von behaarten Frauen und ein Teil der “Hair Lovers”-Familie.

Diejenigen von uns in der zweiten Kategorie sollten die der ersteren nicht verachten, da es nur eine Frage des Grades der Behaarung ist.

Wir “Hair Lovers” haben alle gemeinsam, Anziehungskraft und Erotik in dem zu finden, was die breite Öffentlichkeit, der sogenannte Mainstream unattraktiv und abturnend findet.

Diejenigen, die natürlich behaarte und unrasierte Frauen nicht mögen, sollten nicht das vorverurteilen und verunglimpfen, in das sie sich nicht wirklich hineinversetzen können.

 

Pervers?

Nicht, wenn wir mit uns zufrieden sind und niemand anderen verletzen .

Freaks?

Es ist so ein nutzloser und destruktiver Begriff.

Wie wäre es mit “einzigartig”?

Das Vorurteil “latent homosexuell”

Aber mein unbeliebtestes Vorurteil von allen ist “latent homosexuell”.

Nicht weil ich es nicht mag oder nicht, weil ich Schwule nicht mag oder moralisch verurteile oder weil es mir unangenehm ist, meine EIGENE Sexualität zu erforschen. Es ist die Vorverurteilung “latent”, mit dem ich ein Problem habe. weil es darauf hindeutet, dass ich entweder nicht den Mumm habe, zuzugeben, dass ich homosexuell bin, oder zu verwirrt bin, um es zu erkennen.

Beides ist nicht der Fall, das kann ich versichern.

Ich mag Frauen mit sehr femininen Attributen und Verhalten. Selbst wenn ich männlich wirkende, maskuline Frauen bevorzugen würde, würde mich das zu einem „latenten Homosexuellen“ machen?

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andi

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