Leben ohne Drucker und Papier, geht das?

Gespensterwald Nienhagen
Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten

Es war einmal …

.. ein HP Deskjet 3 in 1-Drucker.

Und wie offensichtlich üblich in der Branche, funktionierte er nach soundso vielen ausgedruckten Seiten nicht mehr, weil er ganz offensichtlich so vorprogrammiert war, sozusagen mit einer digitalen Sollbruchstelle versehen war, die den Zeitpunkt seines “Ablebens” festlegte, um für den Kauf eines neuen Artgenossen zu sorgen.

Aber vorher hat HP wie auch andere Tintenstrahldruckerhersteller (welch ein Wort!) dafür gesorgt, dass bei meinem Drucker, der nicht allzuoft genutzt wurde, regelmäßig die Tinte eintrocknete und neue Patronen “Schwarz” und “Farbe” für jeweils um die zwanzig Euro fällig wurden.

Ein wirklich teurer Spaß, die Unterhaltung eines eher selten genutzten Tintenstrahldruckers.

Denn ein Liter schwarze Druckertinte kostet etwa 2.000 €, ein Liter farbige Tinten kann bis zu 8.000 € kosten.

Angeblich sei dies ein Kompensationspreis und keine Profitgier, so die Hersteller, welche die Drucker quasi zu niedrigen Preise ab etwa 50 € sozusagen verschenken und erst durch den Kauf der Druckerpatronen die angeblich sehr hohen Entwicklungs- und Herstellungskosten hereinbekommen können.

Bei meiner Recherche habe ich natürlich auch versucht, auf youTube Informationen für eine Kaufentscheidung für einen umweltfreundlichen und im Unterhalt günstigen Drucker zu finden, aber die unzähligen Videos zu Druckern dort waren eher nicht hilfreich. Vielmehr waren dort überwiegend Influenzer, die mit ihren Videos Werbeeinnahmen mit Amazon verdienen wollten, unterwegs.

Dabei fand ich allerdings einen unterhaltsamen Kommentar 👇

youTube Kommentar zu einem Video

Auch beim Googeln landet man zuerst auf (versteckten) Anzeigen-Links und merkwürdigen Seiten, die Objektivität vorgaukeln, aber ebenfalls mit ihrem Inhalt Geld verdienen wollen, also nicht objektiv sind.

Ich bin zu der Überzeugung gelangt, dass ich keinen Drucker mehr brauche!

Dropbox ist jetzt mein Aktenschrank

Seitdem ich für 12 € monatlich zwei Terabytes Speicherplatz für meine digitalen Medien bei Dropbox abonniert habe, habe ich auch Zugang von allen Geräten zu Dokumenten wie Rechnungen für Garantie, Schriftverkehr, meine Patientenakte beziehungsweise Arztbriefe, Blutdruckwerte und so weiter.

Zudem kann ich über Dropbox pdf-Dokumente ausfüllen und unterschreiben, ohne die teure Adobe Akrobat Pro-Version nutzen zu müssen. Das war bisher immer mein größtes Problem.

Ich finde, dass man in der heutigen Zeit sehr gut ohne Drucker und Papierakten auskommen kann.

Alles, was man an Schriftverkehr oder auch an Behörden-Bescheiden bekommt, einfach über die Dropbox-App einscannen und auf der Dropbox-Cloud abspeichern. Fertig.

Nun muß man nur noch den Mut haben, das Original-Papierdokument durch zu schreddern. Vorher sollte man sich allerdings überzeugen, dass das eingescannte Dokument gut lesbar und vollständig ist.

Das war auch einmal

Mein größter Kopier-Drucker, den ich bisher hatte, war in den Anfang 90ern für etwa knapp 500 DM monatlich gemietet und durch den Tonerstaub äußerst ungesund. Ich habe ihn in einem separaten Raum nur bei geöffnetem Fenster betrieben.

Die Chiropraktikerin und russische Olympia-Ruderin Nadija kopiert ihre große Hand ✋ auf meinem Kopier-Drucker (auf meinem youTube-Kanal)

 

Links

Wikipedia über Dropbox

Alles über Multifunktonsdrucker: Tests, günstigster Verbrauch, Kaufentscheidungen

superdrucker.de: Drucker für Wenigdrucker, welcher passt?

ZeitOnline: “Warum Druckertinte wertvoller als Öl ist

Octopus: Alles über Tinte und Tipps zum Nachfüllen

Fünf Tipps, um umweltfreundlich und günstig zu drucken

 

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andi

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